Konzept von ‚Mental Speed Bumps‘

Mental Speed Bumps (‚Mentale Bodenwellen/Entschleuniger‘) by David Engwicht

–       The smarter way to tame traffic (‚der klügere Weg Verkehr zu bändigen‘)

‚Mentale Bodenwellen‘ in die Köpfe der Autofahrer zu setzen, ohne dass sie es bewusst als geschwindigkeitsreduzierende Maßnahme wahrnehmen, das ist das Konzept von David Engwicht. Er entwickelte es relativ zeitgleich wie Hans Mondermann das Konzept von ‚Shared Space‘.

Er fand heraus, dass ein Kind das auf dem Gehsteig spielt effektiver ist den Verkehr zu bändigen als eine Bodenwelle.

Kinder von der Strasse auf den Gehsteig zu holen ist wie den Motorisierten eine Erlaubnis zur Beschleunigung zu geben.Seine Methode ist die aktive Belebung der Strasse durch die Anrainer, das Zurückerobern und Reintegrieren des öffentlichen Raums.Er  ermutigt Jeden sich den öffentlichen Raum wieder zu Eigen zu machen und Aktivitäten die man aufgrund des Verkehrs an andere Orte verlegt hat wieder dorthin zurückzuverlegen.Sozusagen die Verdrängung der Vorherrschaft des Verkehrs im Strassenraum durch LEBEN.

Die Mittel dazu sind breit gefächert.

Er selbst setzt sich mit seinem königlich anmutenden Stuhl auf die Strasse. Zum Beispiel in Fahrbahnmitte oder in Parklücken. Dies hat zur Folge, dass die Menschen in den Autos stehenbleiben um zu fragen was er da macht, ein Stau entsteht jedoch niemand ist ärgerlich sondern lächelnd. Hervorzuheben sei natürlich die drastisch erzielte Geschwindigkeitsreduzierung.

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